LKW Haftpflicht

Zu den LKW-Versicherungen gehört die LKW Haftpflicht und eine nicht zwingend erforderliche Teilkaskoversicherung. Darüber hinaus gibt es:

  • den Schutzbrief
  • die Verkehrsrechtsschutzversicherung
  • die Insassenunfallversicherung
  • die Vollkaskoversicherung

LKW Haftpflicht

Die LKW Haftpflicht:

  • schützt vor den finanziellen Folgen eines Unfall
  • deckt Schadensersatzansprüche ab

Durch die LKW Haftpflicht werden die nachfolgenden Schadensfälle abgedeckt:

  • Schmerzensgeld u. ä
  • Vermögensschäden
  • Personenschäden wie Heilungskosten oder Renten
  • Sachschäden wie Reparaturen an anderen Fahrzeugen oder Objekten

Schadensfälle am eigenen Vehikel, wie auch der Fahrzeugführer sind nicht mitversichert.

Typischerweise tritt der Geschädigte im Fall eines Schadens an die LKW Haftpflicht des Gegners heran. Mittels Austausch der Versicherungsdaten an der Unfallstelle wird eine Regulierung über die LKW Haftpflicht des anderen Fahrzeughalters angestoßen.

Die Prämien der einzelnen Versicherungsgesellschaften rechnen sich entsprechend einer Anzahl von Kriterien. Hohe Bedeutung besitzen u. a.:

  • spezielle Berufsgruppeneinstufungen
  • wie lange der Fahrer die Fahrerlaubnis hat
  • die Typklasse
  • das Alter des Kraftwagen bei der Zulassung

Die Gebühr der Autohaftpflicht berücksichtigt einen Sf-Rabatt. Auf diese Weise kann sich eine Prämie bestenfalls um bis zu 75 Prozent vermindern. Treten des Öfteren Schäden ein, kann ein Zuschlag gefordert werden. Somit sollte ein Auto auf den Familienangehörigen zugelassen werden mit dem idealsten Schadenfreiheitsrabatt.

Die vorgeschrieben Deckungssummen betragen:

  • 50.000 Euro für Vermögensschäden
  • 7,5 Millionen Euro für Personenschäden

Überschreitet die Höhe des entstandenen Schadens die Summen zur Deckung, somit haftet ein Unfallverursacher für die Differenz.

Innerhalb der LKW-Haftpflichtversicherung wird die Gebühr nach der Leistungsfähigkeit errechnet. LKW Versicherungen separieren zwischen Werksverkehr und Güterverkehr. Abhängig von dieser Beziehung wird eine Wagniskennziffer ermittelt. Beim Werksverkehr befördert der LKW Güter für innerbetriebliche Zwecke. Transportunternehmen befördern Waren für Andere. Das versteht man unter Güterverkehr. Vom Gütertransport wiederum abgegrenzt wird der simple Lieferwagen mit einer Nutzlast bis 1,2 T.

Außerdem wird zwischen einem Laster im Nahverkehr und einem LKW im Fernverkehr unterschieden. Unter dem Nahverkehr verstehen die meisten versichernden Gesellschaften einen Gültigkeitsbereich von 50 km rund um den Standort. Andere Versicherungen billigen hingegen eine gelegentliche Verwendung des Lastzuges auch im Fernverkehr.

 

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